Auch Tage nach der Bundestagswahl gehen in den Kommunen noch Wahlbriefe ein. In Greifswald waren es am Montag 13 und am Dienstag zwei, wie eine Stadtsprecherin mitteilte. Sie rechnet demnach auch in den nächsten Tagen noch mit vereinzelten Posteingängen. Die Zahlen seien aber nicht auffällig höher im Vergleich zu vergangenen Wahlen – trotz der kurzen Fristen infolge des vorgezogenen Wahltermins am vergangenen Sonntag.
„Diese Wahlbriefe gehen bei unserer Poststelle ein und werden mit einem Eingangsdatum versehen, damit nachvollziehbar bleibt, dass diese erst nach der Wahl eingegangen sind“, so die Sprecherin weiter. Verspätet eingegangene Wahlbriefe müssen nach ihren Worten ungeöffnet aufgehoben werden, bis die Bundeswahlleitung sie zur Vernichtung freigibt.
In Schwerin sind bis Dienstag ebenfalls 15 verspätete Wahlbriefe eingetroffen, wie eine Stadtsprecherin sagte. In Neubrandenburg waren es bis Dienstagvormittag vier, in Stralsund und Wismar hingegen keine, wie es aus den jeweiligen Rathäusern hieß. Auch in Rostock sind nach Worten eines Sprechers bis Dienstagnachmittag keine verspäteten Wahlbriefe registriert worden.