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Sieben neue Stiftungen 2024 in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommerns Stiftungslandschaft ist im vergangenen Jahr gewachsen. Sieben neue Stiftungen wurden im Nordosten neu errichtet, wie der Bundesverband Deutsche Stiftungen in Berlin mitteilte. Die Gesamtzahl stieg demnach auf 191. Mit 12,1 Stiftungen je 100.000 Einwohner ist die sogenannte Stiftungsdichte allerdings die zweitniedrigste bundesweit nach Brandenburg mit einem Wert von 11,6.

Bundesweit meldete der Verband 711 Neugründungen im Jahr 2024. „Damit steigt die Zahl der rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts auf insgesamt 26.349.“ Die meisten – 89 Prozent – verfolgen demnach gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke und sind deshalb steuerbegünstigt. „Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl in Deutschland“, hieß es.

Aktuell kommen dem Verband zufolge durchschnittlich 31,6 Stiftungen auf 100.000 Bundesbürger. Dabei verzeichnen demnach Hamburg (82,1), Bremen (49,8) und Hessen (45,8) bundesweit die höchste Stiftungsdichte. 

Anteil gemeinnütziger Stiftungen sinkt 

Der Verband macht auf einen Trend aufmerksam: Der Anteil steuerbegünstigter Stiftungen sei in den letzten Jahren rückläufig, hieß es. 2024 waren den Angaben zufolge 53 Prozent der neu gegründeten Stiftungen steuerbegünstigt nach 55 Prozent im Jahr davor. Bei den steuerpflichtigen Stiftungen handele es sich in der Regel um Familienstiftungen.

Beispiele für gemeinnützige Stiftungen in MV sind die Michael Succow Stiftung zum Schutz der Natur mit Sitz in Greifswald, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern-Stiftung mit Sitz in Schwerin oder die Dreikönigsstiftung in Neubrandenburg. Auch eine Reihe ebenfalls gemeinnütziger Bürgerstiftungen gibt es, von Wismar bis Vorpommern. Dort setzt sich das Kapital aus oft kleinen Beiträgen vieler Menschen zusammen. 

Ein Beispiel für eine Familienstiftung ist in MV die 2016 gegründete Friedemann-Kunz-Stiftung. „Hauptaufgabe der Stiftung ist es, das Unternehmen weiter auszubauen, größer und stärker zu werden“, erklärt der Gründer des Fertighaus-Anbieters Scanhaus Marlow, Friedemann Kunz, auf der Internetseite der Stiftung. Der zweite Hauptgedanke ist demnach die Verwurzelung in der Region und die Verantwortung für die Familie und die Mitarbeiter.

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