Am 16. März kam es im Aachener Stadion zu erheblichen Schäden: 700 Sitzschalen wurden herausgerissen und Toiletten verwüstet. Innenminister Christian Pegel (SPD) zeigte sich schockiert über die Vorfälle. Besonders alarmierend erschien ihm die Beteiligung eines Polizeibeamten aus Mecklenburg-Vorpommern am Vandalismus. Solch ein Vorfall untergräbt nicht nur das Ansehen der Polizei, sondern auch das Vertrauen der Bürger in die Sicherheitskräfte.
Konsequenzen für die Beteiligten
Innenminister Pegel betonte, dass der Fall mit höchster Priorität untersucht werde. Gegen den betroffenen Beamten wurde bereits ein Disziplinarverfahren eingeleitet, was ihm auch schon angekündigt wurde, wie aus dem Polizeipräsidium Rostock zu vernehmen ist. Die Ermittlungen werden jedoch von der Polizei und der Staatsanwaltschaft in Aachen geführt.
Ermittlungen gegen FCH-Anhänger
Gegen fünf weitere Anhänger des FCH wird im Nachgang der Krawall-Partie bereits ermittelt. Darunter befindet sich auch ein „Vorsänger“, der durch die Auswertung von Videomaterial identifiziert wurde. Ihm wird vorgeworfen, zur Sachbeschädigung angestiftet zu haben, indem er per Megafon andere dazu aufrief, die Sitzschalen in die Luft zu halten.
Auswirkungen der Randale
Insgesamt wird angenommen, dass die Rostocker Anhänger im Gästeblock des Aachener Stadions einen Sachschaden von mehr als 50.000 Euro verursacht haben. Hansa-Vorstandschef Jürgen Wehlend und Aufsichtsratschef Sebastian Eggert zeigten sich enttäuscht und frustriert über die anhaltende Gewalt und die daraus resultierenden Strafen.